- eine Partition für das System
- eine Partition für swap
Über den Befehl [1]:
mount | egrep ^/dev/
/dev/sda1 on / type ext3 (rw)Hat man ein anderes Dateisystem, wie ReiserFS oder ext4, ist das Wort hinter
type natürlich reiserfs oder ext4. Ebenso kann die Zahl hinter sda variieren, wenn man Ubuntu nicht auf der 1. Partition liegen hat.Man erkennt, dass das Root-Filesystem auf der ersten Partition der Festplatte /dev/sda eingebunden ist. Man sollte sicherheitshalber in der Liste überprüfen, dass sich das gesamte Ubuntu-System auf dieser Partition befindet. Tauchen in der Liste noch andere Einträge auf, wie z.B.
/dev/sda2 on /home ext3 (...),
so befindet sich das System verteilt auf verschiedene Partitionen. Das
bedeutet, dass man dies beim späteren Anlegen der Partitionen auf der
neuen Platte und beim Kopieren der Daten berücksichtigen muss.Nun wird die neue Festplatte zusätzlich zur alten in den Computer eingebaut. Danach bootet man von der Ubuntu-LiveCD.
sudo fdisk -l
Platte /dev/sda: 500.1 GByte, 500107862016 Byte 255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 60801 Zylinder Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes Disk identifier: 0x000da950 Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System /dev/sda1 * 1 60737 487869921 83 Linux /dev/sda2 60738 60801 514080 82 Linux Swap / Solaris Platte /dev/sdb: 250.0 GByte, 250059350016 Byte 255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 30401 Zylinder Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes Disk identifier: 0x0007f522 Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id SystemDie Festplatte sda enthält das zu kopierende System in zwei Partitionen: Auf der ersten befindet sich das Ubuntu-System, die zweite Partition ist eine Swap-Partition. Die Festplatte sdb ist komplett leer, es befinden sich keine Partitionen darauf.
Nun muss man die Festplatte sdb mit GParted analog der alten Festplatteneinteilung sda einrichten. Mit analog ist hier die Anzahl der Partitionen gemeint, nicht die Größe. Letztere kann an die tatsächlichen Gegebenheiten angepasst werden:
- Systempartition ("/"): muss mit einem Linux-tauglichen Dateisystem formatiert werden
- Swap-Partition ("/swap"): siehe Swap-Partition erstellen
Partitionen unter der LiveCD einbinden Nach dem nun die neue Festplatte erfolgreich eingerichtet wurde, hängt man die neue Root-Partition wie auch die alte ein. In diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass das bestehende System auf sda1 liegt und die Partition auf der neuen Festplatte sdb1 ist. Dazu werden neue Ordner erstellt und die Partitionen dort eingebunden. Im Terminal werden folgende Befehle für die alte Festplatte benötigt:
sudo mkdir /mnt/alt sudo mount /dev/sda1 /mnt/alt
sudo mkdir /mnt/neu sudo mount /dev/sdb1 /mnt/neu
sudo rsync --stats --progress --numeric-ids -aAhHSP /mnt/alt/ /mnt/neu/
Bei einer defekten Festplatte kann es vorkommen, dass der Kopiervorgang einfach "hängen bleibt", ggf. friert sogar das gesamte System beim Zugriff auf defekte Sektoren ein. Tritt dieses Problem auf, ist ein schrittweises Kopieren der Daten nötig. Man nimmt sich also analog zu obiger Syntax jedes Verzeichnis einzeln vor. Wird der Kopiervorgang für ein Verzeichnis erfolgreich abgeschlossen, wendet man sich dem nächsten zu - nachdem man mit dem Befehl
sync
sichergestellt hat, dass die kopierten Daten aus dem Cache auch auf die
Platte geschrieben wurden. Kommt es zu besagtem "Hänger", ist die
verursachende Datei die letzte in der Ausgabe des Kopierbefehls - diese
darf also beim Kopieren nicht (mehr) angefasst, und muss stattdessen
später aus einem (hoffentlich vorhandenen) Backup wieder hergestellt werden.
sudo cp -a /mnt/alt /mnt/neu # Kopieren mit Übernahme alter Dateiinformationen und detaillierter Ausgabe
/dev/xxx UUIDs benutzt, verweisen die Daten in der fstab sowie auch in menu.lst
nach wie vor auf die "alte" Festplatte. Wer sich mit der "alten"
Device-Schreibweise leichter tut, kann bei den Anpassungen natürlich
auch diese wieder verwenden - es sollten jedoch Vor- und Nachteile gut
abgewogen werden. Näheres dazu findet sich an dieser Stelle.
sudo blkid
/dev/sda1: UUID="eb95423b-612f-416b-ad31-02bfedfd74d3" TYPE="ext3" #Alte root-Partition /dev/sda2: TYPE="swap" UUID="ee472e83-66a8-4397-8648-69abe711a467" #Alte swap-Partition /dev/sdb1: UUID="6346681b-b88a-4c75-8882-81fa4e731d18" TYPE="ext3" #Neue root-Partition /dev/sdb2: TYPE="swap" UUID="44887afe-b82b-4fa5-bab6-68afebc4599d" #Neue swap-PartitionDie UUID der neuen Partition (sdb1) lautet hier:
6346681b-b88a-4c75-8882-81fa4e731d18. Nun öffnet man die Datei /etc/fstab auf sdb1 in einem Editor[2] mit Root-Rechten[4] und sucht nach den Einträgen der einzuhängenden Partitionen. Hier ein Beispiel:# /dev/sda1 UUID=4dbbaf05-b0bb-4e3b-bba6-61c8d5d62a77 / ext3 relatime,error s=remount-ro 0 1 # /dev/sda2 UUID=3d5ede6f-1c19-4bc2-84da-68fdb1f70c85 none swap sw 0 0Diese ändert man wie folgt ab:
# /dev/sdb1 UUID=6346681b-b88a-4c75-8882-81fa4e731d18 / ext3 relatime,error s=remount-ro 0 1 # /dev/sdb2 UUID=44887afe-b82b-4fa5-bab6-68afebc4599d none swap sw 0 0Dabei werden jeweils die UUIDs ausgetauscht und dazu noch der Kommentar (alles hinter dem #) zur späteren Übersichtlichkeit geändert.
Hinweis:
sudo mount /dev/sda1 /mnt
sudo mount -o bind /dev /mnt/dev sudo mount -o bind /sys /mnt/sys sudo mount -t proc /proc /mnt/proc
sudo chroot /mnt
grub-setup /dev/sda
update-grub
exit
RESUME=UUID=
sudo update-initramfs -u















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